Veranstalter:
BUS2BUS
15-16 Apr 2026
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Was die Busbranche vom Zug der Wildgänse lernen kann

Auf der BUS2BUS gab Unternehmensberaterin Manja Kaubisch Impulse für eine Transformation der Branche. Mit dem Zug der Wildgänse vor Augen führte sie aus, warum die Zukunft den Beweglichsten gehört.

Eine Frau, Manja Kaubisch, steht auf der Bühne des Future Forums der BUS2BUS 2026.

In ihrem Vortrag sprach Unternehmensberaterin Manja Kaubisch auf der BUS2BUS 2026 über den notwendigen Transformationsprozess von Busreise-Unternehmen, um neue Zielgruppen zu erreichen.

Statt auf die Straße blickte Manja Kaubisch bei ihrer Keynote über die Zukunft der Bus-Branche in den Himmel: Die Unternehmensberaterin und Gründerin von MK Klartext Consulting wählte ein Bild aus der Natur, nämlich den Zug der Wildgänse.

Anbieter von Busreisen stehen laut Manja Kaubisch vor einer notwendigen Veränderungsreise, weil sich Rahmenbedingungen, Erwartungen und Zielgruppen grundlegend verschieben. Damit geht es ihnen ähnlich wie den Wildgänsen. Sie müssen sich jedes Jahr auf die Reise gen Süden machen, weil das Nahrungsangebot in Nordeuropa nicht ausreicht. Busunternehmen hingegen müssten neue und vor allem jüngere Zielgruppen erreichen. Reisen junge Menschen in Zukunft noch mit dem Bus? Ja, aber nur wenn die Branche Reisen neu denkt und auf neue Mobilitätsbedürfnisse Rücksicht nimmt, so die Expertin.

Immer in Bewegung

Die Reise beginnt, wenn das Alte nicht mehr trägt: Manja Kaubischs Ansicht nach handelt es sich um eine schleichende Entwicklung, dass die junge Generation das Interesse an klassischen Busreisen verliert. Was machen wir daraus, sollten sich Unternehmen fragen und mit der Transformation starten, weil es notwendig ist. Zukunftsfähigkeit heißt laut Manja Kaubisch Beweglichkeit. Im Falle eines Busunternehmens kann ein Festival-Shuttle neue Perspektiven bieten, aber auch Netflix-Reisen zu Seriendrehorten wie das Familienunternehmen Peters Reisen anbietet.

Gemeinschaftlich zum Ziel

Auf ihren bis zu zehnstündigen Flügen wechseln sich die Gänse an der Spitze ab. Alle zehn Minuten übernimmt anderes Tier die Führung. Auch davon können Busunternehmen lernen: Offen sein für neue Partnerschaften und für junge Menschen, die ihre Ideen in die Führung einbringen, kann ein Wettbewerbsvorteil sein.

Ankommen, um neu zu starten, sei ebenfalls ein Learning aus dem Zug der Wildgänse. Es gelte auf veränderte Gegebenheiten zu reagieren. Transformation habe kein Enddatum, sondern ist kontinuierlich. Die Zukunft gehöre dem Beweglichsten, so Manja Kaubisch. Für sie hebt sich die Reise mit dem Bus klar von anderen Mobilitätsformen ab aufgrund der Gemeinschaft. Das Wir werde wichtiger als das Ich – genau wie bei den Gänsen.

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