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Datum der Veranstaltung:
15-16 Apr 2026
BUS2BUS
15-16 Apr 2026
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Roadshow-Finale in Berlin: Auftakt für die BUS2BUS 2026

Zum Abschluss der internationalen Roadshow in Berlin ordneten Branchenexpert:innen aktuelle Trends ein und gaben einen kompakten Ausblick auf Inhalte und Highlights der Jubiläumsausgabe im April 2026

Beim Finale der internationalen und digitalen BUS2BUS-Roadshow-Reihe in Berlin standen die zentralen Entwicklungen der Busbranche im Fokus. Gleichzeitig erhielten Fachbesucher:innen erste konkrete Einblicke in die Schwerpunkte der BUS2BUS 2026, die am 15. und 16. April in Berlin stattfindet.

Mit dem digitalen Event „Roadshow Berlin“ ist die Roadshow-Reihe nach Stationen in Südostasien, Ungarn, Tschechien und der DACH-Region zu Ende gegangen – und hat zugleich den inhaltlichen Startschuss für die Jubiläumsausgabe der BUS2BUS gesetzt. Führende Branchenvertreter:innen diskutierten aktuelle Entwicklungen, ordneten Trends ein und gaben einen Ausblick auf Themen und Inhalte der kommenden Fachmesse.

Branche im Wandel: Transformation prägt die Diskussion

Die Diskussion machte deutlich, wie stark die Bus- und Mobilitätsbranche aktuell im Wandel steht. Themen wie Antriebswende, Digitalisierung, Infrastruktur, regulatorische Anforderungen und wirtschaftliche Rahmenbedingungen bestimmen die strategische Ausrichtung vieler Unternehmen.

Kerstin Kube-Erkens, Direktorin der BUS2BUS bei der Messe Berlin, betonte die Rolle der Veranstaltung als Plattform für Einordnung und Austausch: „Die Branche befindet sich mitten in der Transformation.“ Zugleich unterstrich sie den praxisnahen Anspruch der Fachmesse: „Wir reden aber nicht nur über ferne Visionen und Impulse, sondern auch über das, was heute umsetzbar ist.“

Auch die Dimension der Jubiläumsausgabe wurde deutlich: Mit zwei Messehallen und über 17.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche – und damit einer verdoppelten Fläche – wächst die BUS2BUS 2026 deutlich. Hinzu kommen ein 16.000 Quadratmeter großes Außengelände für Testdrives und Demonstrationen, über 50 Busse, rund 130 Aussteller aus 18 Ländern, vier Bühnen sowie mehr als 100 Sessions und Programmpunkte mit über 120 internationalen Speaker:innen.

Politische Rahmenbedingungen und Chancen des Verkehrsträgers Bus

Christiane Leonard, Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbands Deutscher Omnibusunternehmen (bdo), ordnete die aktuellen Rahmenbedingungen ein und verwies auf die hohe Dynamik der Branche: „Wir leben in sehr, sehr bewegten Zeiten – politisch national, aber auch international.“ Gleichzeitig stellte sie klar: „Die Verkehrsbranche ist von dieser Dynamik und diesem Transformationsprozess noch einmal wesentlich stärker betroffen als andere Branchen.“

Trotz der Herausforderungen hob sie die Stärken des Busses hervor: „Der Bus hat einfach strategische Vorteile, weil er wahnsinnig schnell reagieren kann, sehr effektiv und sehr kostengünstig ist.“

Future Forum: Zukunftsthemen im Fokus der Jubiläumsausgabe

Einen Ausblick auf die inhaltlichen Schwerpunkte der BUS2BUS 2026 gab Dr. Stefan Carsten, Futurist, Leiter des BUS2BUS Advisory Boards und Kurator der Future Forum Stage. Der Fokus liege klar auf Zukunftsthemen, die die Branche langfristig prägen.

„Unternehmen, die sich mit der Zukunft auseinandersetzen, sind erfolgreicher. Das wissen wir aus der empirischen Analyse“, so Carsten. Entsprechend rücken Themen wie Künstliche Intelligenz, autonome Mobilität, Mobility-as-a-Service, Next-Generation-Mobilität, nachhaltiger Tourismus sowie Transformation und neue Antriebs- und Energielandschaften in den Mittelpunkt des Future Forums.

Zugleich betonte er die strategische Bedeutung neuer Mobilitätskonzepte: „Wir müssen uns darauf vorbereiten, wie sich Mobilität – und speziell die Busmobilität – in Zukunft entwickeln wird.“

Blick nach vorn: Busmobilität bis 2040

Den langfristigen Ausblick übernahm Maximilian Rohs, Director Infrastructure & Mobility bei PwC Deutschland. Er ordnete die aktuellen Trends der Branche ein und zeigte Perspektiven für die Entwicklung der Busmobilität in Deutschland und Europa bis 2040 auf.

Seine zentrale Einschätzung: „Die Rolle des Bus wird da eine ganz zentrale sein“ – insbesondere im Zusammenspiel mit integrierten Mobilitätssystemen, digitalen Plattformen und neuen Mobilitätsdiensten.

Roadshow als Auftakt zur BUS2BUS 2026

Das Finale der internationalen Digital-Roadshow machte deutlich, wie eng technologische Innovationen, politische Rahmenbedingungen und wirtschaftliche Entwicklungen in der Busbranche miteinander verknüpft sind. Gleichzeitig wurde der Bus als flexibler, effizienter und nachhaltiger Verkehrsträger in zukünftigen Mobilitätssystemen klar positioniert.

Mit dem Roadshow-Finale richtet sich der Blick nun auf die BUS2BUS 2026 am 15. und 16. April in Berlin, die die Branche erneut als internationale Plattform für Austausch, Innovation und Zukunftsthemen zusammenbringen wird.

Podiumsdiskussion der BUS2BUS-Roadshow mit fünf Speaker:innen im Livestream-Format vor gebrandetem Hintergrund.

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