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BUS2BUS Daily 2019 - Tag 1

BUS2BUS

Zahl des Tages

Weit vorne bei der Nachhaltigkeit: Der Bus trägt nicht nur prozentual wenig zum Stickstoffdioxid-Ausstoß der Verkehrsträger bei, sondern auch absolut gesehen. Der Reisebus verursacht mit 1,09 Cent pro Personenkilometer (Pkm) die geringsten Umweltkosten. Im Vergleich dazu kostet ein Personenzug mit Elektrolok knapp doppelt so viel, nämlich 2,05 Cent pro Pkm. Und ein Kurz- und Mittelstreckenflugzeug mit 10,19 Cent pro Pkm kommt auf fast das Zehnfache an Kosten.

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Zitat des Tages

„Überall einsetzbar, flexibel, effizient und bezahlbar – der Bus ist und bleibt der Garant, um Deutschland zu bewegen und gleichzeitig die Klimaschutzziele zu erreichen. (...) Die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse im urbanen und ländlichen Raum ist nur mit dem Bus zu erreichen.“

Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur

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3 Fragen an...

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Serkan Eryner, Vertriebsleitung Mitteleuropa, Otokar Europe SAS

Was versprechen Sie sich von Ihrer Präsenz auf der BUS2BUS 2019?
Die BUS2BUS ist im Gegensatz zur IAA eine reine Busmesse und eröffnet somit die Möglichkeit, in wenigen Tagen mit vielen Betreibern und potentiellen Kunden in direkten Kontakt zu treten. In Berlin fahren die ersten Midibusse von Otokar.

Gibt es bereits Erfahrungsberichte?
Diese Einschätzung obliegt im Grundsatz unserem Kunden, der Dr. Herrmann Gruppe. Die Fahrer sind begeistert von der Handlichkeit des Fahrzeugs. Die Einsatzzeiten bewegen sich auf einem sehr hohen Niveau.

Welche Perspektiven hat Otokar für den deutschen und europäischen Markt?
Otokar baut seine europäische Präsenz Schritt für Schritt aus. Wir sind als Nischenhersteller (Mini- und Midibusse) gestartet und haben inzwischen nahezu das Produktprogramm eines Vollsortimenters.

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BUS2Innovation

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ZF-Achse für mehr Platz im Innern

Mit der Elektroachse AVE130 und dem elektrischen Zentralantrieb CeTrax stellt ZF Friedrichshafen AG zwei Baugruppen für Busse und Nutzfahrzeuge vor, die zu den wichtigsten Elementen einer nachhaltigen Mobilität gehören.

Die Elektroportalachse AVE130 eignet sich nach Herstellerangaben für die verschiedensten Antriebsarten von Hybrid über vollelektrisch bis hin zum Oberleitungsbetrieb. Beide Räder werden von je einem Elektromotor angetrieben. So entfallen Gelenkwellen und andere Bauteile, und dank der kompakten Bauform bleibt das Gewicht gering. Über den Nutzen für Mobilität und Umwelt hinaus ermöglicht die Achse eine nutzergerechte Gestaltung des Bus-Innenraums. Er kann dank der tiefliegenden Motoren und des flachen Mittelteils bis zu den hinteren Sitzreihen barrierefrei gestaltet werden. Falls es in erster Linie um Reichweite geht, ist alternativ Platz für stärkere Batterien vorhanden. Die AVE130 läuft mit den Reifen-Felgen-Kombinationen herkömmlicher Busse ebenso wie mit Standard-Scheibenbremsen.

Für Vans und leichte bis mittelschwere Nutzfahrzeuge eignen sich die Zentralantriebe CeTrax lite und CeTrax mid. Es sind rein elektrische „Plug-and-Drive-Lösungen“ für Nutzfahrzeuge bis 19 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht. Die kompakten Antriebe umfassen Motor, Leistungselektronik und Getriebe und machen so eine eigene Verkabelung dieser Komponenten untereinander überflüssig. Sie eignen sich auch für Flottenbetreiber, die ihre Fahrzeuge von herkömmlichen Antrieben auf Elektromobilität umrüsten wollen. Sie leisten 150 kW (CeTrax lite) oder 300 kW (CeTrax mid).

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Aluminium, das auf Wasser schwimmt

Den innovativen Werkstoff Aluminiumschaum präsentiert die Havel metal foam GmbH, ein Startup aus Brandenburg an der Havel auf der BUS2BUS 2019. Aluminiumschaum ist so leicht, dass er auf Wasser schwimmt, und dabei doch extrem belastbar. Er ist maßgebender Werkstoff für Leichtbaukonstruktionen in Branchen und Bereichen, in denen hohe, aber kosteneffektive Anforderungen an das Material gestellt werden und gleichzeitig der Energiefaktor, etwa durch Gewichtsreduktion, optimiert werden soll. Weltweit einmalig nennt der Hersteller die rein metallische Bindung zwischen Schaum und Decklagen, also den Wegfall von Klebstoffen.

Als Vorbild dienen zellulare Strukturen aus der Natur. Die Hohlräume sind stochastisch verteilt, das heißt, sie gleichen nicht einer Bienenwabenstruktur, sondern sind unregelmäßig wie Korallen. Havel metal foam bietet neben einer breiten Palette von Produkten auf Aluminiumschaumbasis eine Vielzahl von Dienstleistungen für die Realisierung kundenspezifischer Projekte an. So können viele Anforderungen im Busbau umgesetzt werden. Als Beispiele nennt Havel metal foam unter anderem Schutzgehäuse für empfindliche Bauteile, Schlagdämpfung als Unterbodenschutz und komplette Unterboden-Konstruktionen. Dank der Fertigungstiefe im Werk und die eigene technische Konstruktionsabteilung bietet Havel metal foam maßgeschneiderte Lösungen, einschließlich FEM-Berechnungen für Festigkeit und Verformung.

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Terminvorschau für MIttwoch

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Auf dem Weg in die schöne neue Welt der Mobilität? Was bedeutet die Digitalisierung für den ÖPNV?
14:30 bis 15:30 Uhr bdo-Kongress

 

Der digitalisierte ÖPNV kann tatsächlich eine schöne neue Welt schaffen. Digital ist mehr als WLAN für die Passagiere. Digitalisierung vernetzt alle Beteiligten, optimiert Fahrpläne und stellt den Kunden einen individuellen Mix der Verkehrsmittel zusammen – wenn sie wollen, bis hin zur Fernreise ans andere Ende der Republik. Darüber hinaus erspart sie die Suche nach Münzen und Scheinen zur Bezahlung des Tickets. Der Fahrer lenkt sein Fahrzeug leichter und sicherer durch den Verkehr. Er kann Informationen über die Verkehrslage auf dem Weg vor ihm abrufen und sich auf Assistenzsysteme aller Art verlassen. Der Betreiber profitiert von vorausschauender Wartungs-Software und automatischer Kapazitäts- und Kostenkalkulation. Das alles kostet aber erst einmal Geld und sicheren Umgang mit Vorschriften und Tarifverträgen. Darüber klärt Jörg Niemann aus dem Kompetenz-Center für öffentlichen Nahverkehr in Hamburg auf.  

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Kein Business ist wie das Busbusiness

10:15 bis 10:45 im Future Forum

Der Bus ist zumindest in der nahen Zukunft der Gamechanger der urbanen Welt schlechthin. Ihm kommt die Schlüsselrolle der Mobilitätswende zu, denn er vereint die Vorteile der Nachhaltigkeit, der Flexibilität und der Dekarbonisierung sowohl in dicht besiedelten Räumen als auch im ländlichen Raum. Das Verkehrsmittel Bus verlangt kaum genehmigungspflichtige Infrastruktur mit langen Bauzeiten, es lässt sich ohne disruptive Technologien schnell und volkswirtschaftlich unschädlich umweltfreundlich umbauen, Die notwendige Technologie dafür ist bereits vorhanden und serienreif. Selbst die Vernetzung bis hin zum autonomen Fahren funktioniert bereits. Jetzt kommt es darauf an, dass die Entscheider die Systeme zulassen, Platz in den Städten und Akzeptanz im ländlichen Raum schaffen. Dazu bedarf es allerdings auch erhöhter Flexibilität in den Köpfen, zu deren Schaffung die Keynote des bekannten Change-Management-Beraters Ed Gillespie beitragen soll.

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Video des Tages

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Impressum

Susanne Tschenisch
PR Manager BUS2BUS
T: 030-3038 2295
M: tschenisch@messe-berlin.de



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