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BUS2BUS Daily 2019 - Tag 2

BUS2BUS

Zahl des Tages

441 Mio Fahrgäste beförderten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) 2018 mit Bussen. Das Unternehmen, der größte kommunale Verkehrsbetrieb Deutschlands, betreibt eine Flotte von 1.400 Omnibussen, darunter 416 Doppeldecker. Diese „Großen Gelben“ haben sich wie ihre Artgenossen in London zu einem der Wahrzeichen Berlins entwickelt. Auch Elektrobusse sind bereits im Einsatz.

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Zitat des Tages

„Wir müssen die Nutzer fragen und herausfinden, was sie wollen. Die absolute Zentrierung auf das, was die Nutzer wollen, war noch nie so wichtig wie heute.“

Maks Giordano, Geschäftsführender Gesellschafter und Co-Founder, kreait

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3 Fragen an...

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Carolin Grötzinger, Omnibusunternehmerin mit Führerschein

1. Was erwarten Sie von den Busherstellern?

E-Mobilität steht im Fokus. Die Busindustrie muss aufpassen, dass sie den Anschluss an die ausländischen Hersteller im Hinblick auf alternative Antriebe nicht völlig verpasst. Hier wünsche ich mir mehr Angebote, die auch frühzeitig zu kaufen sind und bezahlbare Produkte. Und das die Busindustrie den Reisebus nicht völlig vernachlässigt.

 

2. Wie bewältigen Sie den Fahrermangel?

Es gibt nicht die eine Lösung! Quereinsteiger können potentielle neue Fahrer sein. 

Allerdings erlebe ich in meinem täglichen Kontakt und Umgang mit unseren Mitarbeitern, dass nicht nur die monetäre Entlohnung wichtig ist, sondern Wertschätzung und flexible Arbeitszeitmodelle gefragt und wichtig sind, um den Arbeitsplatz attraktiv zu machen. Nichtsdestotrotz wird die Branche eine ihrer Hauptaufgaben im Bereich der Mitarbeitergewinnung haben, um künftig gutes und qualifiziertes Personal zu bekommen. 

 

3. Welche Zukunftsperspektiven sehen Sie für den Bus?

Die Branche verändert sich sehr schnell.  Ich sehe sowohl im ÖPNV als auch im touristischen Bereich für den Bus gute Perspektiven. Vor allem vor der andauernden Diskussion zum Thema Nachhaltigkeit und Umwelt. Das autonome Fahren wird sich meiner Meinung nach nicht so schnell durchsetzen und unseren Fahrermangel lösen. Deshalb sind der Bus und sein Fahrer im Reiseverkehr auch in den nächsten Jahren unersetzlich. Jedoch kann es langfristig zu personellen Veränderungen im Bereich der Busbeförderung kommen, wenn beispielsweise nicht mehr Fahrer, sondern Busbegleiter gefragt sind.

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BUS2Innovation

Daimler: Kein Hochdecker sicherer als der Tourismo

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Daimler Buses präsentiert mit den Worten „Kein Hochdecker-Reisebus ist sicherer“ seinen Safety Coach Tourismo auf der BUS2BUS mit Demonstrationsfahrten. Die „Predictive Powertrain Control“-Systeme des Busses schauen voraus und können so nicht nur auf eventuelle Gefahrensituationen reagieren, sondern wählen auch zum richtigen Zeitpunkt den richtigen Gang.  Aber auch über die Sicherheit hinaus stellt der Tourismo bei Komfort und Vernetzung den aktuellen Stand der Bustechnologie dar. Fahrgastinformationssysteme sowie Netz- und USB-Steckdosen lassen die Nutzung eigener Endgeräte der Passagiere zu, und auf drei Monitoren können die Fahrgäste DVD-Programme anschauen. Das Fahrzeug wird von der Spitzenmotorisierung der Tourismo-Reihe angetrieben, einem Reihensechszylinder mit 10,7 Liter Hubraum und 335 kW (456 PS) nach Abgasstufe Euro VI.  

 

Neben dem Tourismo stellt auch der neue Doppeldecker Setra Top Class S 531 DT die Leistungsfähigkeit des Herstellers unter Beweis. Daimler liefert ihn als luxuriösen Fernreisebus, funktionellen Fernlinienbus oder individuell ausgestatteten Bistrobus. Auch er bietet dem Fahrer das Comfort Cockpit Plus und den Passagieren hohen Fahrkomfort mit verstellbaren Komfort-Kopfstützen. Der Reisebegleiter wird auf Wunsch von einer Kamera erfasst, damit ihn die Fahrgäste beider Decks auf insgesamt sechs Monitoren sehen können. Verbaut sind im S 531 DT die neuen Assistenzsysteme Active Brake Assist 4 und Sideguard Assist.

 

Omniplus, die Servicemarke von Daimler, bietet Unternehmen einen Rundumservice von der Unterstützung bei der täglichen Abfahrtkontrolle bis hin zur Überwachung der Fahrzeugsysteme in Echtzeit. „Omniplus On Monitor“ fasst alle Telematikdienste zum effizienten Flottenmanagement zusammen.   

in-tech rüstet Busse nach

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Bei der Nachrüstung von Bussen auf umweltfreundlichen Elektrobetrieb setzt der Garchinger Hersteller in-tech auf individuelle Lösungen: Er präsentiert auf der BUS2BUS den Umrüstsatz e-troFit. Die Entwickler berücksichtigen bei der Planung bereits das künftige Streckenprofil des Fahrzeugs. So können sie die Batterie maßgeschneidert dimensionieren. Dabei hilft das modulare Batteriekonzept. Die Originalkomponenten für den elektrischen Antriebsstrang liefert ZF Friedrichhafen AG.

 

Assistenzsysteme bis hin zum vollautonomen Fahren sind ein weiteres in-tech-Spezialgebiet. Das Unternehmen bietet alle Leistungen rund um Entwicklung und Absicherung von Funktionen für Fahrdynamik und Fahrassistenz bis hin zu Benutzerschnittstellen und mobilen Lösungen für die wichtigen Fahrgastinformationen wie den Weg zum nächsten freien Sitzplatz.

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Terminvorschau für Donnerstag

„Welche Innovationen treiben die Branche?“

11:10 – 12:30 Uhr im Future Forum

Die Busbranche erlebt gerade einen gewaltigen Innovationsschub. Obwohl sie bereits einer der umweltfreundlichsten Verkehrsträger ist, muss auch sie ihren Beitrag zur Verbesserung der Klimabilanz des Mobilitätssektors leisten. Dementsprechend dominieren Angebote für individuelle Batterielösungen oder zu Ladekonzepten die BUS2Insights. Ohne hochdigitalisierte Strukturen bis hin zu künstlicher Intelligenz fällt die Neuorganisation eines nachhaltigen Massentransports aber schwer und ist auf Dauer sogar unmöglich. Deshalb kommen auch Dienstleister in dem anderen wichtigen digitalen Arbeitsfeld, dem autonomen Fahren, zu Wort. Schließlich will auch der Fahrgast auch im Fernbus auf optimale Konnektivität nicht verzichten, wie er sie vom ICE oder dem eigenen Auto gewohnt ist.

„Wie verändert sich der Bus selbst …?“

13:45 – 15:15 Uhr im Future Forum  

Der Innovationsschub kommt von allen Seiten, wie die BUS2BUS deutlich zeigt: Busse ändern sich von innen und außen und vor allem unter der immer komfortableren Oberfläche, weil sie auf Anforderungen an Automatisierung und Nachhaltigkeit reagieren müssen. Haltestellen sind inzwischen viel mehr als ein Mast mit einem Schild. Die Passagiere wollen mit schnellen Standards vernetzt sein und erwarten am Sitz Anschluss für ihre eigenen Geräte, aber gleichzeitig auch Unterhaltung und Live-Information im Bordnetz, sowohl im Nah- als auch im Fernverkehr. Die Erwartungshaltung eröffnet zugleich eine große Palette an Möglichkeiten für Mehrwertdienste, fordert aber auch höhere Investitionen in die Transportmittel. Wie Bus und Fahrgäste der Zukunft aussehen, diskutieren die Teilnehmer des Future Forums zum Ende der BUS2BUS.  

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Video des Tages

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Impressum

Susanne Tschenisch
PR Manager BUS2BUS
T: 030-3038 2295
M: tschenisch@messe-berlin.de



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