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28. April 2017

Gelungene Premiere für Fachkongressmesse BUS2BUS

Mehr als 1.300 Besucher aus 21 Ländern

73 Aussteller aus 13 Ländern

Positive Resonanz auf Dreiklang aus bdo-Kongress, Future Forum und Marktplatz

Nächste BUS2BUS vom 26. bis 28. März 2019

Berlin, 28. April 2017 – „Nächster Stop Zukunft“ hieß es für mehr als 1.300 Fachbesucher aus 21 Ländern am 25. und 26. April 2017 zur Premiere der Fachkongressmesse BUS2BUS. Antworten und Anregungen wie das Busunternehmen der Zukunft aussehen könnte, wurden im Future Forum und bdo-Kongress intensiv diskutiert. Dabei standen Themen wie alternative Antriebe, autonome Fahrkonzepte und innovative Services im Mittelpunkt. Der Marktplatz war mit führenden Marken der Branche prominent besetzt. Insgesamt präsentierten 73 Aussteller aus 13 Ländern ihre Produkte, Dienstleistungen und Lösungen. Zwischen Branchenexperten und Startups fand ein kreativer und angeregter Austausch statt.

„Obwohl Deutschland der wichtigste europäische Markt ist, gab es für die Busbranche und ihre Zulieferer bislang keine eigenständige Businessplattform. Die erste BUS2BUS hat gezeigt, dass Thema und Konzept der Veranstaltung auf einen echten Bedarf im Markt gestoßen sind - auf Angebots- und auf Nachfrageseite“, sagt Dr. Christian Göke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Berlin.

Auch die Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbands Deutscher Omnibusunternehmer (bdo), Christiane Leonard, zeigte sich sehr zufrieden: „Die BUS2BUS hat bewiesen: Der Verkehrsträger Bus ist erwachsen geworden. Er hat das Teenageralter überwunden und ist ein vollwertiges Mitglied der Mobilitätskette mit erheblichem Steigerungspotential. Ich bin überglücklich über die absolut gelungene Premiere dieser Veranstaltung. Aber eine Premiere ist keine Premiere, wenn es nicht eine Fortsetzung gäbe und so wird die BUS2BUS in zwei Jahren wieder in Berlin stattfinden. Darauf freue ich mich bereits jetzt.“

Die Ergebnisse der Aussteller- und Besucherbefragung dokumentieren zufriedene Aussteller und Fachbesucher. Insgesamt hatten 94 Prozent der Aussteller einen sehr guten bis guten Gesamteindruck von der BUS2BUS. Das Konzept mit seinem Dreiklang aus bdo-Kongress, Future Forum und Marktplatz kam bei 93 Prozent gut bis sehr gut an. Besonders interessiert waren die Fachbesucher an den Produktsegmenten „Busse“, „Digitale Services“, „Komponenten und Zubehör“, „Wartung, Dienstleistungen und Infrastruktur“ sowie „Komfort und Design“. Das Fachpublikum der BUS2BUS war durch sehr hohe Entscheidungskompetenz geprägt.

Die BUS2BUS 2019 findet vom 26. bis 28. März 2019 statt.

Statements zur BUS2BUS 2017:

Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur:
„Die BUS2BUS ist eine unglaublich spannende Messe. Eine erstklassige Idee des bdo, das gemeinsam mit der Messe Berlin aufzuziehen. Der Weg zum automatisierten, zum autonomen Fahren, der Weg in die Vernetzung aller Fahrzeuge, der Weg zu alternativen Antrieben - das alles zeigt eine unglaubliche Dynamik in der jetzigen Zeit. Deshalb sind wir sehr froh, dass Deutschland mit der BUS2BUS zeigen kann, dass wir auch hier an der Spitze des Fortschritts stehen wollen und dafür sorgen, dass diese Innovationen möglichst schnell auf der Straße sichtbar werden. Also rundum eine sehr gelungene Messeveranstaltung.“

Frank Koschatzky, Direktor Verkauf Busse, Scania Deutschland GmbH:
„Die Busindustrie in Deutschland hatte bislang kein geeignetes Format, um sich zu präsentieren. Von diesem neuen Format, der Kombination aus Marktplatz, Future Forum und bdo-Kongress, war ich ab der ersten Minute begeistert und werde es sehr gerne auch weiterhin unterstützen.“

Roland Leibinger, Senior Manager Achsen- und Getriebesysteme, ZF Friedrichshafen:
„Für uns war die BUS2BUS sehr interessant. Es war eine gute Gelegenheit die Verkehrsverbände zu treffen und sich vor allem auch über die neusten Technologien im Bereich Mobilität zu informieren. Die Messe hat mit den Vorträgen und der Darstellung der Fahrzeuge einen guten Auftakt geboten.“

Jaime Jaime Delgado, Präsident von CANAPAT, mexikanische Kammer für Reiseverkehr und Tourismus:
„Da wir in Mexiko kaum Zugverkehr haben, spielen Busse eine wichtige Rolle für unser Land, sowohl im Nah- als auch im Fernverkehr. Wir sind extra für die BUS2BUS nach Berlin gereist, um die neuen Entwicklungen in Deutschland und Europa kennenzulernen. Besonders eindrucksvoll wurde uns hier das Thema autonomes Fahren präsentiert, das offensichtlich keine reine Zukunftsvision mehr ist.“

Hartmut Schick, Leiter Daimler Buses und Vorsitzender der Geschäftsführung, EvoBus GmbH:
„Für uns ist es spannend alles anzuschauen, was es auf der Messe an Neuem gibt. Der Dialog mit Politik und Kunden ist enorm wichtig, vor allem, wenn wir daran denken, dass die Zukunft autonom, elektrisch und natürlich deutlich sicherer wird.“

Karsten Micke, Head of International Sales, Hotsplots:
„Ab dem Moment, als vorne die Tür aufgemacht wurde, hatten wir ein gutes Gespräch nach dem anderen. Das war gestern so, das war heute so. Wir konnten viele interessante Kontakte knüpfen. Ich gehe fest davon aus, dass wir in zwei Jahren wieder mit dabei sind.”

Jaqueline Schneider, Prokuristin, Deltaplan:
„Wir haben auf der BUS2BUS genau unser Klientel getroffen, viele interessante Kontakte geknüpft und Geschäftsabschlüsse vorbereitet. Es ist eine sehr gute Plattform, um sich kennenzulernen, und auch das offene Standkonzept gefiel uns gut.“

Sascha Lobo, Blogger, Buchautor, Journalist und Werbetexter:
„Plattformen kommen auch im Bereich der Mobilität so stark und so intensiv in den Markt, das auch Mobilität in Zukunft von Plattformen bestimmt werden wird. Die Entwicklung von Mobilität wird eindeutig von Bequemlichkeit angetrieben. Der Kunde möchte es heute ein bisschen einfacher, schneller, bequemer. Wenn man also Mobilitätsprodukte anbieten kann, bei denen die Menschen ein bisschen weniger Aufwand betreiben müssen, um von A nach B zu kommen, dann wird man den wichtigsten Markttreiber identifiziert haben.“

Anne Söhnel, Vertriebsassistentin von busnetworx GmbH:
„Wir haben auf der BUS2BUS viele interessante Gespräche geführt - mit potenziellen Kunden, Netzwerkern und Partnern. Wir haben viele gute Kontakte knüpfen können und werden 2019 wiederkommen!“

Stefan Liske, Managing Partner PCH INNOVATIONS, Studio für Innovations-Design und Entwicklung:
„Ein Perspektivwechsel kann in der Mobilitätsbranche nur dann stattfinden, wenn die großen Unternehmen so schnell wie möglich mitmachen. Darüber hinaus brauchen wir in der Mobilitätsbranche ganz neue Kompetenzen. Deshalb müssen wir Menschen anheuern, die diese Kompetenzen neu aufbauen. Wir müssen über Partnerschaften agieren und auch neue Ausbildungsmöglichkeiten in Betracht ziehen.“

Prof. Dr. Andreas Knie, Geschäftsführer des Innovationszentrums für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ) GmbH:
„Der Verkehr steht vor einer digitalen Revolution. Busunternehmen müssen wissen, dass zukünftig die Entscheidung, ob ich ein Verkehrsmittel nutze, von der digitalen Verfügbarkeit abhängt. Die Frage ist dann, ob es das, was ich nutze, auch als App gibt. Im Umkehrschluss bedeutet es, dass wenn es auf meinem Smartphone nicht mehr erscheint, auch nicht mehr genutzt wird.“

André Schwämmlein, Gründer, FlixBus GmbH:
„Für uns ist es auf der BUS2BUS besonders wichtig, dass wir mit unseren Partnern in Austausch kommen. Das heißt wir haben die Möglichkeit sowohl Busunternehmer, die mit uns arbeiten, als auch Hersteller und Technologiepartner zu treffen. Die BUS2BUS ist eine tolle Möglichkeit für uns als Fernbusanbieter, mit der Branche in Kontakt zu bleiben. Wir möchten hier auf der Messe für unsere Kunden oder potenzielle Kunden sichtbar sein!“

Andreas Heuke, Produktmanager Alternative Antriebe bei Volvo:
„Wir sind uns sicher, dass der ÖPNV eine immer stärkere Rolle spielen wird, um die Lebensqualität in den Städten zu stärken. Wir möchten auf der BUS2BUS private Busunternehmer und politische Entscheidungsträger treffen. Ohne politische Entscheidungsträger würde die Elektromobilität nämlich nicht funktionieren.“

Mark Hoffman, Mitgründer und CEO, Vertical Media GmbH:
„Die Inhalte des ersten Future Forum der BUS2BUS ergänzten den bdo-Kongress als Branchentreffen durch den starken Digitalbezug thematisch. Darüber hinaus haben sich 14 Hardware und Software Mobility-Startups in der Startup Area ausgestellt. Unternehmen wie gestigon oder jetlite, die bisher nicht direkt mit der Busbranche assoziiert wurden, konnten ihre Innovationen einem interessierten Publikum vorstellen und auf Busse übertragen.“

Boris Höltermann, Geschäftsführer, VDL Bus & Coach Deutschland GmbH:
„Das Networking steht für uns im Vordergrund, denn wir sind überzeugt, dass durch den bdo das gesamte private Busgewerbe vertreten ist. Gleichzeitig haben wir schon den ein oder anderen ÖPNVler aus dem kommunalen Bereich treffen können.“

Frank Salzgeber, Head of Technology Transfer and Business Incubation Office, ESA - European Space Agency:
„Im ersten Moment scheint die Verbindung von Raumfahrt und Bus sehr weit hergeholt. Aber beispielsweise Navigation ist eine Technologie, die über Satelliten bereitgestellt wird. Dasselbe gilt für Kommunikation. Wenn Sie heute in einem Zug oder Bus Internet haben, funktioniert das nur durch die Verbindung von Telekommunikation und Raumfahrt. Die Raumfahrt stellt die Infrastruktur der Digitalisierung bereit und da ist die Busindustrie mittendrin.“

Raphaël Gindrat, CEO und Mitgründer, BestMile/ CEO and Co-founder, BestMile:
„Das Hauptziel von autonomen Fahrkonzepten ist die Ergänzung existierender Fahrkonzepte. Wir erleben Städte und Regionen, in denen Busse mit einem Fahrer eingesetzt werden, aber in solchen Gebieten, in denen sonst kein öffentlicher Nahverkehr angeboten werden könnte, eben auch autonom fahrende Busse.“

Rudi Kuchta, Senior Vizepräsident, MAN Bus & Truck/ Senior Vice President, MAN Bus & Truck:
„Es freut uns, dass wir auf hohem Niveau Kunden getroffen haben. Mit Sicherheit können wir hier, neben den großen Messen, die es europaweit gibt, speziell auf Deutschland eingehen. Unser Ziel war es Innovationen zu zeigen, aber auch Feedback zu erhalten, was die Trends sind und wohin die Reise geht. Dieses Ziel haben wir erreicht.“

Christian Labrot, Präsident, International Road Transport Union (IRU)/ President, International Road Transport Union (IRU):
„IRU steht für Mobilität - für Mobilität für Personen und Güter. Wir wollen weltweit gute Lösungen für Mobilität schaffen und insofern sehen wir die BUS2BUS als perfekte Plattform für den Austausch der Keyplayer im Bustransport, aber eben auch, wie man im Future Forum sehen konnte, über den Tellerrand hinaus.“

Norbert Fiebig, Präsident, Deutscher ReiseVerband e.V.:
„Die BUS2BUS ist äußerst wichtig für den Dialog zwischen Politik und den Busunternehmern. Die BUS2BUS leistet einen Beitrag dazu, Meinungen aus der Branche aufzunehmen, zu bündeln und sie politisch aufzubereiten.“

Fotos der BUS2BUS finden Sie auf unserer Website in druckfähiger Qualität zum Download. Videos sind dort ebenfalls verfügbar.